FDP bläst zum Kampf gegen erneuerbare Energien

Das was die FDP bisher durch die Blume äußerte, haben wir jetzt „ohne Hand vorm Mund“ – eine Schweinerei vorm Herrn – Auszüge aus Brüderles Pamphlet zum Kampf gegen die erneuerbaren Energien & Quotensystem:

„Die FDP würde abermals eine 180-Grad-Wende vollziehen und würde sich programmatisch exakt an dem Punkt wiederfinden, an dem sie schon einmal gewesen ist. Anders gewendet:
Ein Favorisieren des Quotenmodells würde von der derzeitigen Beschlußlage von Partei und Fraktion abweichen.“

Wer ein Quotensystem befürwortet spricht damit aus, den Profiteuren des gegenwärtigen Systems schaden zu wollen; dies gilt sowohl in branchenbezogener (Mittelstand!) als auch in regionaler Hinsicht (Niedersachsen, Bayern).
(ZU DEUTSCH: die Riesen profitieren, die kleinen gehen vor die Hunde!!!!)

„Der weitere EE-Ausbau würde zunächst einmal komplett zusammenbrechen („Abwürgen von Öko-Investitionen“).“

„Es ist nicht unbedingt gesagt, daß das Gesamtsystem billiger wird, denn: Da die bereits in Betrieb befindlichen Anlagen Vertrauensschutz genießen, müßte das EEG für die bestandsanlagen unangetastet bleiben.“
(ach, am schönsten wärs wohl, wenn man die Einspeisevergütung für bestehende Anlagen auch noch abschafft???? So ein Pech aber auch, dass das nicht geht…)

Hier zu lesen:
http://www.solarserver.de/solar-magazin/nachrichten/aktuelles/2012/kw37/hans-josef-fell-fdp-zeigt-wahres-gesicht-in-der-energiepolitik-ausbau-der-erneuerbaren-soll-gestoppt-werden.html

„Dies würde nämlich das komplette Zusammenbrechen des Ausbaus der erneuerbaren Energien bewirken! Denn ein Quotensystem ist nichts anderes als die staatliche Festlegung von Ausbauzielen, wie es in den Fünfjahresplänen des kommunistischen Chinas üblich ist“, kommentiert Fell. „Brüderle und Rösler wollen also pure kommunistische Planwirtschaft und verkaufen dies unter der täuschenden Bezeichnung Marktwirtschaft.“

Unsere Meinung: Ideal ist es natürlich, Hand in Hand mit den Stromriesen, die Wirtschaft unabhängig vom Volk planen zu können.